Wann endet das Ausbildungsverhältnis?

Normalerweise endet das Ausbildungsverhältnis mit dem Ablauf der vereinbarten Ausbildungszeit bzw. mit der bestandenen Abschlussprüfung – dann bist Du kein Auszubildender mehr!

Sollte es mit der Prüfung im ersten Anlauf nicht geklappt haben, verlängert sich Dein Ausbildungsverhältnis bis zum Termin der nächsten Wiederholungsprüfung, maximal um ein Jahr, wenn Du Deinem Ausbilder sagst, dass Du weiter ausgebildet werden willst. Sollte es auch im zweiten Anlauf nicht klappen, kann die Prüfung ein drittes (und letztes) Mal abgelegt werden. Für den Fall besteht wieder die Möglichkeit, für maximal ein Jahr in der Kanzlei ausgebildet zu werden.

 

Außerdem kannst Du auch kündigen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt oder wenn der Auszubildende seine Berufsausbildung aufgeben oder sich für eine andere Berufstätigkeit ausbilden lassen will. Falls es dir in einer anderen Kanzlei besser gefällt oder dort mehr gezahlt wird, ist das allerdings kein wichtiger Grund.

Bist du dir mit deinem Ausbilder einig, kann auch ein Aufhebungsvertrag geschlossen werden.


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